Prot. Kirche Queichhambach

    Adresse:
    Queichtalstraße 42
    76855 Queichhambach Karte

    Baujahr: 13. Jh. / 1739
    Sitzplätze:
    Orgel: 1856, Wagner / Kaiserslautern

     

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    Interview neu 1

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    HISTORISCHES 

    Die Kirche mit Pastorie wird erstmals 1274 erwähnt. Damals besaß das Kloster Hornbach den Pfarrsatz, der nach dessen Aufhebung um 1556 an den Herzog von Zweibrücken überging. Die Kirche war damals dem Heiligen Pirminius geweiht. Vor der Reformation gehörte die Pastorie zum Landkapitel Herxheim. Um 1523 kam die Pfarrei an die Reformierten. Seit 1669 ist sie Filale von Annweiler.

    Die mittelalterliche Kirche wurde 1739 umgebaut (Jahreszahl am Portal), der Turm im gleichen Jahr erneuert.

    Die Kirche besteht aus einem eingezogenen quadratischen Chor im Ostturm. Das Schiff hat drei Fensterachsen. Chor und Schiff habe beide eine flache Holzdecke. Der Chorbogen ist rundbogig errweitert. Die Chorwände haben innen eine Holzverkleidung. An den drei Seiten des Schiffes gibt es eine umlaufende Empore auf gewellten Holzpfeilern. Die Brüstung ist geschlossen, mit Felderteilung. Die Fenster sind rundbogig vergrößert mit barocker Hausteinumrahmung. An der Nordseite des Schiffes gegen Osten gibt es eine halbkugelförmige Ausflussnische. Das Portal hat geraden Sturz mit Gesims und Giebelaufsatz; im Giebelfeld Querovalfenster. Der Bau ist ohne Sockel.

    Der gedrungene, ungegliederte Turm hat drei nur durch Luftöffnungen angedeutete Geschosse und vierseitigen Spitzhelm. An seiner Ostseite ist die Jahreszahl 1739 in Eisenbuchstaben angebracht.

    Die Kanzel , gebaut um 1739, befindet sich nördlich am Chorbogen. Ein achteckiger Holzpfeiler trägt den polygonalen Korpus. An den Seiten gibt es geschweifte Füllungen.

    Das barocke Orgelgehäuse ist einfach, mit Resten von Laubschnitzereien. Die von Wagner (Kaiserslautern) gebaute Orgel wurde am 01. Juni 1856 feierlich eingeweiht.

    Text entnommen aus: "Prot. Kirchen zwischen Hofstätten und Freimersheim, Rhodt und Herxheim" herausgegeben vom Prot. Kirchenbezirk Landau, Ev. Presseverlag Pfalz 2001

     

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